Nicht-lineare Ramanspektroskopie

35% Nicht-lineare Raman Spektroskopie (CARS) bietet ein Verfahren, welches auf einen nicht-linearen stimulierten Raman Prozess basiert, um Informationen über die molekulare Zusammensetzung von Proben zu erlangen. Im Gegensatz zu spontaner Raman Spektroskopie, werden die Vibrationszustände der Moleküle mittels zweier verschiedener Laser angeregt, den sogenannten Stokes- und Pumplasern.
35% Die Energiedifferenz beider verwendeter Laser entspricht dabei der Energie, welche zur Anregung der Vibrationszustände benötigt wird, wodurch eine resonante Kopplung zwischen der einfallenden Strahlen und der molekularen Schwingung erzeugt wird. Ein weiterer Laserstrahl, der sogenannte Probenstrahl, wird durch diese Molekülschwingung in seiner Frequenz moduliert. Der resultierende Strahl wird gemessen und quantifiziert. Durch die Anwendung von CARS lässt sich ein Ramansignal detektieren, welches um Größenordnungen intensiver ist im Vergleich zum sponanten Ramanprozess.